Eltern-Kind-Station
Stationszimmer
Neubau I, Erdgeschoss, 008
Telefon: +49 221 478-86600
Telefax: +49 221 478-86744
Psychologische Supervision
Prof. Dr. Manfred Döpfner
Telefon: +49 221 478-6271
Ärztin: N.N.
Psychologin
Dipl. Psych. Sabine Schröder
Telefon: +49 221 478-86601
Pädagogische Leitung
Christel Burkard-Spiekermann
Telefon: +49 221 478-86600
Pädagogisches Team
Eine Erzieherin, zwei Sozialpädagoginnen
Die Eltern-Kind-Station behandelt Kinder im Alter von circa drei bis neun Jahren. Die Aufnahmekapazität liegt bei vier Patienten (Kinder) sowie je einer Bezugsperson (in der Regel ein Elternteil).
Zielgruppe und Behandlungsziele
Die vierwöchige, vollstationäre Behandlung eignet sich besonders für Kinder, die sogenannte Interaktionsstörungen haben und bei denen Verhaltensprobleme auch innerhalb der Familie bestehen. Die Therapie bezieht die jeweilige Begleitperson mit ein. Die Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen dem Therapeuten und den pädagogischen Mitarbeitern. Ein wesentliches Element der Behandlung ist die multimodale Therapie in Anlehnung an das in unserem Haus entwickelten Therapieprogramm für Kinder mit Hyperkinetischem und Oppositionellem Problemverhalten (THOP).
Dabei handelt es sich um ein intensives verhaltenstherapeutisches Programm für den Umgang zwischen Eltern und ihrem mit Verhaltensproblemen belasteten Kind.
Folgende Komponenten werden angeboten:
- Einzelgespräche mit Eltern
- Einzeltherapie des Kindes
- Eltern-Kind-Therapie
- Gruppengespräche mit Eltern
- Kindergruppen
- Soziales Kompetenztraining
- bei schulpflichtigen Kindern: vormittaqs JCW-Schule (reduzierter Stundenplan)
Tagesablauf
Die Behandlungen (Therapien) finden montags bis freitags täglich von 08.00 bis 16.00 Uhr statt. Der Tag besteht aus zwei Therapieblöcken, vormittags und nachmittags. Zum Behandlungskonzept gehören Gespräche mit der Psychologin, Einzelübungen mit dem Kind, Eltern-Kind-Interaktionsübungen, Elterngruppen sowie pädagogische Kindergruppen.
Aufnahme
Die Anmeldung für die Eltern-Kind-Station erfolgt über die Ambulanz der Klinik. Nach einer Erstvorstellung in der Institutsambulanz wird in einem weiteren Gespräch mit der behandelnden Psychologin der Eltern-Kind-Station eine endgültige Entscheidung über die Aufnahme getroffen. Bei bereits bestehender ambulanter Anbindung an fachgebundene Institutionen werden direkte Screeningtermine mit der Station vereinbart.

