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Uniklinik A-Z
Jugendstation 4

Jugendstation 4

Station 4
Schwerpunkt: Essstörungen

Stationszimmer
Neubau II, 1. Obergeschoss, Raum 1.023
Telefon: +49 221 478-89453
Telefax: +49 221 478-86666

Patiententelefon:
+49 221 478-89461


Oberärztin
Priv.-Doz. Dr. Kathrin Sevecke
Telefon: +49 221 478-6839

Pflege- und Erziehungsdienst Teamleitung
Thorsten Muhlack
Telefon: +49 221 478-86683

Stellv. Pflege- und Erziehungsdienst Teamleitung
Ulrike Block
Telefon: +49 221 478-86683

Stationsarzt
Axel Meinhardt
Telefon: +49 221 478-89456

Stationspsychologin
Dipl. Psych. Sabine Prill
Telefon: +49 221 478-87864

Sozialarbeiterin
Dipl. Soz. Arb. Elsa von Rabenau
Telefon: +49 221 478-89354

Bewegungstherapie
Dipl.-Sportwiss. Marina Söthe
Telefon: +49 221 478-6612

Ergotherapeutin
Nicole Walter
Telefon: +49 221 478-86603, -86606

Stationslehrerin

Elisabeth Beyer
Telefon: +49 221 478-89384

Ernährungsberaterin
Krause-Berger


Unsere offene Station bietet in drei Doppelzimmern Platz für sechs Jugendliche im Alter zwischen 13 und 18 Jahren.

Alle wichtigen Informationen zur Jugendstation 4 erhalten Sie hier (PDF-Datei).
 


 

Zielgruppe und Behandlungsziele

Die Jugendstation 4 behandelt im Schwerpunkt Jugendliche mit Essstörungen. Die am häufigsten vertretene Diagnose ist die der Anorexia nervosa („Magersucht“). Wir legen Wert auf eine differenzierte Diagnostik, nach der mit den Patienten zusammen ein individueller Behandlungsplan erarbeitet wird. Häufig stehen bei der Anorexia nervosa zu Beginn der Behandlung eine intensive medizinische Überwachung und der Aufbau von Körpergewicht im Vordergrund. Hierfür werden mit dem Patienten Stufenpläne entwickelt, die wöchentliche Gewichtsziele festschreiben. Im Weiteren nimmt der Strukturierungsgrad der Behandlung schrittweise ab und es wird dem Patienten im Verlauf immer mehr Eigenverantwortung übertragen.
Ziel des Behandlungsangebots auf der Jugendstation 4 ist eine nachhaltige Veränderung des Essverhaltens sowie ein Verstehen und Verändern für die Bedingungen, die die Erkrankung ausgelöst haben und aufrechterhalten zu entwickeln. Hierfür wird auch das Bezugssystem der Jugendlichen zum Beispiel in Form von wöchentlichen Elterngesprächen und der Elterngruppe, in die Behandlung einbezogen.
Nach der stationären Behandlung besteht die Möglichkeit im Übergang eine tagesklinische bzw. ambulante Weiterbehandlung anzuschließen.


Tagesablauf

Der Tag beginnt auf unserer Station um 07.00 Uhr mit dem Wecken. Die Mahlzeiten sind auf insgesamt sechs Zwischen- und Hauptmahlzeiten verteilt, die durch Betreuer der Station begleitet werden. Außerhalb der Essenszeiten finden durch unsere multiprofessionellen Teams einzel- und gruppentherapeutische Angebote wie Ergo- und Bewegungstherapie, Psychotherapie und Befindlichkeitsrunden, Psychoedukation sowie die wöchentliche Koch- und Mensagruppe statt.

Zudem besteht die Gelegenheit, die Essenspläne mit der Ernährungsberaterin persönlich zu besprechen. Termine mit der Sozialarbeiterin können individuell nach Bedarf abgestimmt werden. Die Beschulung erfolgt in der Regel gestuft durch die Stationslehrerin, in der Klinik- oder der Heimatschule.


Aufnahme

Ein Termin zur Erstvorstellung in der Klinik kann bei anorektischen Patienten im Notfall über den 24-h Dienst sofort, sonst innerhalb von ein bis zwei Wochen über unsere Spezialsprechstunde vereinbart werden (Telefon: +49 221 478-5337).

Hier wird entschieden, ob eine stationäre Behandlung zeitnah notwendig ist. Besteht diese Notwendigkeit nicht, wird eine ambulante Behandlung zeitnah vermittelt. Für den Übergang erfolgt die Betreuung durch die Spezialambulanz.

 

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