Stroke Unit

Schlaganfall-Station (Stroke Unit)
Telefon: +49 221 478-4031
Telefax: +49 221 478-6695
Ärztliche Leitung: OA PD Dr. Ingo Meister
Leitung (Pflege): Franz-Josef Bolz
Qualitätsmanagement: OA PD Dr. Ingo Meister
Die Stroke Unit (= Schlaganfall-Station) ist eine Pflegestation, die auf die Diagnostik und Therapie des Schlaganfalls spezialisiert ist. Die hier behandelten Erkrankungen umfassen unter anderem die zerebrale Ischämie („Hirninfarkt“), die zerebrale Blutung („Hirnblutung“), die Subarachnoidalblutung und die Sinusthrombose (Hirnvenenthrombose).
Unsere Stroke Unit umfasst 14 Betten und stellt eine Schlaganfallstation der höchsten Versorgungsstufe dar, die als überregionale Stroke Unit zertifiziert wird. Die Station ist mit einer schlaganfallspezifischen Monitoranlage versehen, die eine detaillierte Überwachung der Kreislaufparamater und der neurologischen Parameter ermöglicht.
Das ärztliche Team wie auch das Pflegeteam sind in Fragen der Schlaganfallbehandlung spezialisiert und unterliegen einer kontinuierlichen Weiterbildung. Die spezifischen Zusatzleistungen umfassen unter anderem eine intensive Physiotherapie (Krankengymnastik), Logopädie und Dysphagietherapie (Behandlung von Sprach- und Schluckstörungen) sowie neuropsychologische Testverfahren. Der Sozialdienst ist für Fragen der anschließenden Rehabilitationsleistungen spezialisiert.
Die frühe umfassende Diagnostik (zum Beispiel Computertomografie, Kernspintomografie, Sonografie) und die frühe Einleitung der richtigen Therapie (zum Beispiel Lysetherapie) ist eine
der wesentlichen Aufgaben der Stroke Unit. In der späteren Phase wird, je nach Risikoprofil, die optimale Langzeittherapie ermittelt. Die Stroke Unit koordiniert daher die interdisziplinäre Zusammenarbeit unter anderem mit der Kardiologie (Herzecho), der Gefäßchirurgie (Karotisdesobliteration = „Operation der Halsschlagader“) und der Neuroradiologie (Stenteinlage = „Gefäßsstütze“).
Unsere Stroke Unit behandelt annähernd 1000 Schlaganfälle pro Jahr. Die Arbeit der Stroke Unit unterliegt einer kontinuierlichen Qualitätskontrolle. Wesentliche Eckdaten werden in wissenschaftlichen Fachzeitschriften publiziert, zusätzlich erfolgt ein regelmäßiger deutschlandweiter Vergleich im Rahmen der Qualitätskontrolle und des Benchmarking.

