Spezialambulanz für Zwangserkrankungen
Patienten mit Zwangserkrankungen erfahren nicht selten eine massive Einschränkung ihrer Lebensqualität. Gleichwohl ist für Betroffene die Störung häufig mit großen Schamgefühlen besetzt, so dass die entsprechenden Versorgungsstrukturen erst sehr spät oder teilweise auch gar nicht aufgesucht werden. Im Durchschnitt vergehen deshalb zwischen dem ersten Auftreten der Symptome und der korrekten Diagnosestellung 17 Jahre. Dabei stellen Zwangserkrankungen mit einer mittleren Prävalenz von 2,5% eine der häufigsten psychischen Erkrankungen dar.
Im Rahmen der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Jens Kuhn und Dr. Wolfgang Huff beschäftigt sich unsere Klinik schon seit vielen Jahren intensiv mit Zwangserkrankungen und Erkrankungen aus dem Zwangsspektrum, inklusive Tic-Störungen und dem Tourette-Syndrom. Um die daraus erwachsene Expertise einer größeren Gruppe von Patienten zur Verfügung zu stellen und um das diagnostische und therapeutische Angebot unserer Klinik zu erweitern, haben wir eine Spezialsprechstunde für Zwangserkrankungen eingerichtet. Im Rahmen dieser Sprechstunde erfolgt eine ausführliche Diagnostik, um die möglicherweise vorliegende psychische Erkrankung zu identifizieren und gegenüber anderen psychischen Erkrankungen bzw. anderen Störungen aus dem Zwangsspektrum abzugrenzen; anschließend werden wir mit dem Patienten mögliche (spezifische) Therapien besprechen.
Ansprechpartner für die Spezialsprechstunde sind:
![]() | Dr. Juliane Flohrer, Ärztin | |
![]() | Eun-Hae Kim, Ärztin | |
![]() | Dr. Tobias Skuban, Arzt |
Die supervisorische Leitung liegt bei Oberarzt Prof. Dr. J. Kuhn und Prof. Dr. J. Klosterkötter.
Für eine Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte von Montag bis Freitag zwischen 08.00 Uhr und 16.00 Uhr an Schwester Marita aus unserer Poliklinik unter 0221/478-87291.




