Diagnostik

Um das Vorliegen einer dementiellen Erkrankung abzuklären, ist eine ausführliche Diagnostik erforderlich, die aus mehreren Untersuchungen besteht. Im Rahmen eines umfangreichen Arztgesprächs werden Sie zunächst befragt, welche Beschwerden und Veränderungen in der letzten Zeit aufgetreten sind. Wir möchten Sie bitten, sich zu Ihrem ersten Termin von einem Angehörigen begleiten zu lassen, da auch die Befragung von Angehörigen wichtige Informationen liefert.

Nach einer körperlichen und neurologischen Untersuchung entscheidet der Arzt, welche weiteren Untersuchungen durchgeführt werden sollten, um die Ursache gegebenenfalls bestehender kognitiver Defizite zu finden. Dazu gehört die Durchführung einer neuropsychologischen Untersuchung. Diese wird in der Regel an einem zweiten Termin durchgeführt und dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden. Nach einem ausführlichen Gespräch führt der Psychologe unterschiedliche Untersuchungen durch, in denen verschiedene Bereiche wie Gedächtnis, Sprache und Aufmerksamkeit getestet werden.

Durch Untersuchungen des Blutes sollen andere mögliche Erkrankungen ausgeschlossen werden.

Mit Hilfe der konventionellen bildgebenden Verfahren wie der Computertomographie (CT) oder der Magnetresonanztomographie (MRT) können strukturelle Veränderungen des Gehirns erkannt werden. An unserem Zentrum können zusätzlich auch moderne nuklearmedizinische Untersuchungen wie die SPECT (Single Photon Emmission Tomography) und die PET (Positronen-Emissions-Tomographie) durchgeführt werden. Dies beinhaltet die Dopamintransporter-Bildgebung (DaTSCAN™) und die Glukose- PET (18F-FDG) Bildgebung der Gehirn-Nervenfunktion. Als eines der ersten Zentren international führen wir auch die Amyloid-PET Bildgebung sowie die Tau-PET Bildgebung durch, was den nicht-invasiven Nachweis dieser krankhaften Eiweißablagerungen im Gehirn erlaubt. Mehr Information über diese Verfahren finden Sie hier.

Je nach Art der Beschwerden können weitergehende Untersuchungen durchgeführt werden.

Nachdem alle Untersuchungen abgeschlossen sind, erfolgt eine Auswertung der Ergebnisse. In einem Abschlussgespräch erläutert der betreuende Arzt die Ergebnisse der verschiedenen Untersuchungen, berät über das weitere Vorgehen und bespricht mit Ihnen gegebenenfalls den Zeitpunkt der Wiedervorstellung am Zentrum für Gedächtnisstörungen, ZfG.